Enterprise2.o



Aufgabe war es sich eine Fallstudie zum Thema Enterprise2.0 heraus zu picken und einen Beitrag dazu zu verfassen.
Bevor ich dies mache möchte ich kurz auf den Begriff Enterprise2.0 eingehen.
Im Prinzip bezeichnet Enterprise2.0 nichts anderes als den Nutzen von Sozialer Software zur Koordination und Kommunikation innerhalb eines Unternehmens.
Definiert wurde dieser Begriff im Jahre 2006 von Andrew McAffee.
Für Interessierte gibt es hier auch ein YouTube Video:





Warum also sollten sich Unternehmen dafür entscheiden solche Software Plattformen innerhalb ihresUnternehmens zu nutzen?
Nun ja, der Grund erscheint einmal erwähnt ganz logisch.
In manchen Firmen sind die Kommunikationswege vielleicht einfach zu festgefahren, altmodisch und ineffektiv… da erscheint die Nutzung sozialer Software doch wie des Rätsels Lösung.



Enterprise2.o – Fallstudie



Aufgabe war es nun sich eine Fallstudie aus dem Portal http://www.e20cases.org/ zu nehmen. Ich habe mich für die Fallstudie Siemens Building Technologies Division: Globaler Wissens- und Erfahrungsaus- tausch mit References+entschieden.


Diese Studie aus dem Jahr 2012 beschäftigt sich mit der Web-Anwendung References+, ein Siemens interne Anwendung zum Austausch von Wissen. Ziel und Hintergrund dieser Anwendung ist es Siemens-Mitarbeiter weltweit miteinander zu vernetzen und zur Kommunikation anzuregen. Insgesamt umfasst die Anwendung etwa 8.100 Mitarbeiter in über 70 Ländern.
Siemens ist in vier Sektoren (Energy, Healthcare, Industry sowie Infrastructure & Cities) unterteilt. Insgesamt beschäftigt dieses Unternehmen 360.00 Mitarbeiter.
Zuvor erfolgte die Einholung von Informationen lediglich über bilaterale Kanäle (wie z.B. Telefon, E-Mail).
Zur Steigerung der Effektivität des Unternehmens wurde eine Intranet-Anwendung mit integrierter Datenbank initialisiert. Der erwartete Nutzen hierbei ist Zeitersparnis und die Steigerung der Qualität, Effizienz- und Ergebnissteigerung, Integration von Mitarbeitern und die Steigerung der Kundenzufriedenheit.





Jedes Community-Mitglied hat eine eigene Member Page, mit Angaben, Fähigkeiten, Fachgebiet etc., zusätzlich lassen sich gemachte Beiträge bewerten.
Außerdem sind die Beiträge zu den Projekten mit Positionsangaben versehen.




Weitere Features sind Diskussionsforen und Microblogging.


Um die Mitarbeiter zu motivieren wurden Preise an die aktivsten Autoren vergeben.
Der positive Effekt ist bisher deutlich zu erkennen ( wie in der nachfolgenden Tabelle zu lesen ist).




Als Fazit bleibt in dieser Fallstudie zu sagen, dass die Nutzung von References+ 731 Arbeitstage pro Jahr, 190.000€ Kosten pro Jahr sparte, den Umsatz um etwa 5.300.000€ erhöht und 361 neue Kunden brachte.




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