Web2.o…

 Woher kommt dieser Begriff überhaupt?


Tag Cloud Web2.0

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Entstanden ist der Begriff „Web2.o“im Jahr 2001, als es zum Zerplatzen der Dotcom-Blase kam.

Die Pioniere dieses Begriffes waren zweifelsohne Dale Dougherty und Craig Cline.

http://en.wikipedia.org/wiki/Dale_Dougherty

Quelle: Wikipedia_Dale Dougherty

http://en.wikipedia.org/wiki/Craig_Cline

Quelle: Wikipedia_Craig Cline











Tim O’Reilly brachte diesen Begriff mit seinem Artikel Was ist Web2.o? Entwurfsmuster und Geschäftsmodelle für die nächste Software Generationin aller Munde und machte ihn so alltagstauglich.

„Web2.o“ soll also letztlich die Weiterentwicklung und zugleich Wandlung des Internets und seiner Möglichkeiten beschreiben und hervorheben. Während zuvor (unter „Web1.o“) die Nutzer des Internets lediglich Konsumenten waren wurden sie nun zu Prosumenten. Diese Weiterentwicklung öffnet allen Nutzern schier unendliche Möglichkeiten, denn nun ist es möglich selbst Inhalte einzeln oder gemeinschaftlich zu erstellen, zu bearbeiten und Informationen&Inhalte auszutauschen, wodurch die Möglichkeit an Wissen und Informationen zu gelangen nahezu unbegrenzt ist.

Erstmals stand der Nutzer im Vordergrund, da er über die Qualität der zur Verfügung gestellten Angebote bestimmte und diese ununterbrochen verbessern, aktualisieren oder erneuern konnte. Dabei ist der Grundgedanke so einfach: Umso mehr Nutzer sich beteiligen, desto mehr Wissen kann zusammengetragen werden.

Die wichtigsten Mittel die zur Kommunikation dienen sind Text-, Bild-, Video- und Audiodateien.

Ein weiterer Begriff, der oft im Zusammenhang von „Web2.o“ erwähnt wird ist Social Media.

Typische Anwendungen im „Web2.o“ sind Wikis (z.B Wikipedia), Weblogs, Podcasts, soziale Netzwerke, virtuelle Welt, Social-Bookmarks und Social-News.

All diese Anwendungen setzen kein großes technisches Verständnis voraus und sie sind meist miteinander vernetzt (sogenanntes Mashup oder auch Cloud Computing). Möglich war die Entwicklung des „Web2.o“ dennoch erst durch technische Entwicklungen, wie  CSS, PHP, SQL, Ajax, Javascript und noch weitere, die hinter den zuvor genannten Anwendungen stecken.

Nach Tim O’Reilly lässt sich das „Web2.o“ in 7 Prinzipien unterteilen.

  1. Das Web als Plattform/Dienstleistung
  2. Kollektive Intelligenz
  3. Daten als Kapital
  4. Ewiges Beta
  5. Lose gekoppelte Systeme
  6. Über Geräte hinaus
  7. Rich User Experience

Eine Frage die in diesem Zusammenhang wohl offen bleibt ist:

Was passiert mit all den Daten?
Wer und warum hat die Rechte dafür?
Und wer überprüft dies alles?

Aus diesem Grund entstehen wohl auch Geschäftsideen wie die, der Creative Commons(CC), einer Non-Profit-Organisation, die vorgefertigter Lizenzverträge anbietet.

Interessant zum Thema „Web2.0“ ist auch das Portfolio von Frank Westphal und den dort zum Download angebotenen Podcast.




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